Vergebung beginnt bei dir selbst
Vergebung ist kein Akt der Schwäche – sondern ein Geschenk an sich selbst.
Dort, wo Verletzungen wie schwere Steine auf der Seele lasten, eröffnet Vergebung einen stillen Raum.
Nicht, um zu vergessen, was war. Sondern um frei zu werden – von der Last des Nachtragens, vom Kreisen in alten Geschichten.
Es geht nicht darum, die Vergangenheit zu leugnen, sondern sie anzuerkennen und sich dann aus ihr zu lösen.
Vergebung beginnt nicht bei den anderen. Sie beginnt im eigenen Innern:
In jener stillen Bereitschaft, Frieden zuzulassen. Nicht aus Vergessen, sondern aus Liebe – zu sich selbst.
Was wäre, wenn der erste Schritt nicht das Verstehen ist, sondern das Zulassen?
Ein Atemzug der Weichheit. Ein Loslassen – nicht der Erinnerung, sondern des Schmerzes, der an ihr haftet.
Vergebung ist nicht das Ende der Geschichte. Sie ist der Beginn eines neuen Weges:
Leichter. Weiter. Freier.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, das Gewicht der Vergangenheit abzulegen –
und den stillen Raum der Versöhnung zu betreten.