Hingabe ist das Vertrauen jenseits der Kontrolle
Hingabe ist kein Aufgeben. Es ist das leise Vertrauen darauf, dass das Leben trägt – auch dann, wenn Pläne scheitern und Sicherheiten zerfallen.
Was in uns kämpfen will, ist oft nicht unser wahres Selbst, sondern eine Rolle – geprägt von Kontrolle, Angst und dem Wunsch, genügen zu müssen.
Der wahre Friede beginnt dort, wo der innere Kampf endet. Dort, wo das ständige Wollen verstummt und ein stilles Lauschen entsteht.
Hingabe heißt, zuzulassen. Aufzuhören, gegen das Leben anzurennen. Zu spüren:
Ich werde nicht durch Anstrengung gehalten, sondern durch eine Kraft, die immer schon da war – jenseits von Kontrolle und Vorstellung.
Diese Hingabe ist kein Tun – sondern ein Sein. Es ist der Moment, in dem der Widerstand weicht und das Leben beginnt, dich zu tragen.
Nicht weil du perfekt bist oder genug getan hast – sondern weil du einfach bist.
Und vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem du spüren darfst:
Alles, was du suchst, ist längst da.
Du musst nicht kämpfen.
Du musst nicht genügen.
Du brauchst nur loslassen.
Hingabe heißt: sich erinnern – an das, was nie verloren war.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem du nicht mehr halten musst – sondern getragen wirst.
Ein Aufhören. Ein Überlassen. In das, was dich längst führt.