Soul Cockpit

Dankbarkeit ersetzt den Mangel

~ Dort, wo Dankbarkeit wächst, endet das Warten ~

Manchmal flüstert es in uns: „Da fehlt noch etwas …“ – der leise Schatten des Mangels. Ein Streben nach mehr:

mehr Liebe, mehr Erfolg, mehr Sicherheit.

Doch Mangel entsteht nicht nur durch äußeres Fehlen. Er entspringt einer inneren Vorstellung, dass etwas nicht genug sei – und trennt uns von der Fülle des Moments.

Dankbarkeit ist keine Reaktion auf äußere Ereignisse. Sie ist ein Zustand des Seins. Kein Denken, kein Konzept, sondern ein tiefes inneres Wissen:

~ „Ich bin. Und es ist genug.“ ~

Wahre Dankbarkeit braucht keinen Anlass. Sie ist eine stille Zustimmung zum Leben selbst. Eine Rückverbindung mit dem, was immer da war:

das Wunder des Daseins, das Geschenk des Atems, das einfache Sein.

Wenn der Blick nicht länger sucht, was fehlt, sondern erkennt, was schon da ist, öffnet sich ein Raum in uns: ein Raum ohne Mangel, ohne Eile, ohne Vergleich.

Hier beginnt das Genug – nicht als Kompromiss, sondern als Erfahrung von Fülle.

Dankbarkeit öffnet den inneren Blick.

Was vorher selbstverständlich war, wird heilig.

Was klein erschien, wird bedeutungsvoll.

Und das Leben selbst wird zur Gabe – nicht aus Pflicht, sondern aus Freude.

~ Dort, wo der Mangel endet, beginnt die Gabe. ~

Vielleicht ist genau jetzt der Moment, in dem du – trotz allem – spüren darfst:

In dir ist mehr, als du denkst.

Und manchmal genügt ein inneres Ja, um den nächsten Schritt zu sehen.

Ein Stillwerden. Ein Erinnern. Auch in der Erfahrung des Mangels.